„Innerhalb großer geschichtlicher Zeiträume verändert sich mit der gesamten Daseinsweise der menschlichen Kollektiva auch die Art und Weise ihrer Sinneswahrnehmung.“
Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Künste

Jime Dine. This is how I remember now. Porträts. / Photographische Sammlung / SK Stifung Kultur Köln
von Susanne Lang

Thomas Struth - Familienleben / Photographische Sammlung / SK Stifung Kultur Köln
von Susanne Lang

Neo Rauch - para / Max-Ernst-Museum Brühl
von Susanne Lang

Daido Moriyama – Retrospektive ab 1965 Photographische Sammlung / SK Stifung Kultur Köln
von Susanne Lang

Die Schattenspiele des Hiroshi Sugimoto - K20 Düsseldorf
von Susanne Lang

Marcel Terrani
von Susanne Lang

Tierschau: Wie unser Bild vom Tier entstand - Wallraf-Richartz Museum Köln
von Susanne Lang

Henry Wessel - Retrospektive in Köln
von Susanne Lang

Picasso - Malen gegen die Zeit
von Susanne Lang

Ich esse Licht – Die islamische Sammlung des museum kunst palast
von Susanne Lang

Was kam nach Rembrandt? - Holländische Malerei um 1700 in Köln
von Susanne Lang

Francis Bacon - Gewalt des Faktischen
von Susanne Lang

Träume
von Nadia Ismail

 

Rezensionen

Sand in der Vaseline
Künstlerbücher II, 1980-2002
Verlag der Buchhandlung Walther König

 

Spiele der Frauen. Künstlerinnen im Surrealismus
Karoline Hille
Belser Verlag 2009

 

Tonkonstrukte

"...nach Ziffern"
von Thorsten Herr


Buch-Tipps

Inked. Carey Hart, amerikanischer Motocrossfahrer und Noch-Ehemann der Sängerin Pink, gibt auf 144 Seiten einen persönlichen Einblick in die Arbeit der Hart & Huntington Tattoo Company. In 42 Portraits erläutern Tattoowierer und Tattoowierte ihre Liebe zum lebenslangen Körperschmuck. In einem kurzen Essay geben die Künstler Tipps zu Wahl, Reinigung und Pflege des Tattoos. Der schön gestaltete Bildband lohnt sich besonders für Tattoo-Fans und Liebhaber von TV-Formaten wie „Miami Ink“.

Weitere Informationen: www.ullmann-publishing.com

Frauen-Kunst & Kunst-Frauen. Der Belser Verlag bietet mit den drei Bildbänden „Spiele der Frauen. Künstlerinnen im Surrealismus“, „femme fatale. Faszinierende Frauen“ und „Er, ich & die Kunst. Die Frauen der Künstler“ Einblick in die häufig vernachlässige Rolle bzw. Position von Künstler-Frauen, Künstlerinnen im Schatten eines bekannten Künstler-Ehemanns sowie den starken Frauenfiguren der Malerei, Film und Fotografie.

Weitere Informationen: www.belser-verlag.de

Notizen

Léopold Rabus. Noch bis zum 23. Mai 2010 zeigt das Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen in der Schweiz die Werke des jungen Schweizer Malers Léopold Rabus. Der 1977 geborene Künstler zeigt vom Leben gezeichnete Gestalten, Furcht erregend, aber immer auch komisch. In den realistisch dargestellten Hintergrund, etwa einer verlassenen Hütte mitten im Wald oder einer Lichtung mit großen Giftpilzen, setzt er diese Menschen, die aus seiner unmittelbaren Umgebung stammen: Corcelles-Cormondrèche in der Nähe von Neuchâtel.

Weitere Informationen: www.allerheiligen.ch

Robert Mapplethorpe. Vom 6. Februar bis zum 15. August 2010 zeigt das NRW-Forum Kultur und Wirtschaft in Düsseldorf 150 Fotografien von Robert Mapplethorpe. Die Ausstellung präsentiert frühe Polaroids von 1973 bis hin zu seinen letzten Selbstportraits aus dem Jahr 1988, die ihn bereits gezeichnet vom nahen Tod zeigen. Mapplethorpes Bildthemen sind Homosexualität, der Akt, Blumen und als Quintessenz die fotografischen Aufnahmen von Skulpturen. Die Ausstellung ordnet die Fotografien nach Themen wie Selbstportraits einschließlich jener berüchtigten Aufnahme, die ihn mit einer in seinen Anus eingeführten Bullenpeitsche zeigt.

Weitere Informationen: www.nrw-forum.de

Surreale Welten. Die Sammlung Scharf-Gerstenberg gegenüber dem Schloss Charlottenburg in Berlin zeigt unter dem Titel „Surreale Welten“ über 250 Werke der phantastischen Kunst. Auf drei Etagen werden Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier von Piranesi, Goya, Klinger, Redon, Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet gezeigt.

Weitere Informationen: www.smb.museum/smb/

Mono No Aware Photography. Portraits, Aktaufnahmen, Bandbilder und andere Fotoinszenierungen sowie einen Einblick in die Fototheorien von Roland Barthes und Susan Sontag hat Philotast-Herausgeberin Nicole Traut in ihrer Fotoseite kombiniert. Mit dem japanischen Begriff "mono no aware" schlägt die Seite eine Brücke zwischen den europäischen Vanitassymbolen der memento mori, den Deutungen Barthes zum Wesen der fotografischen Momentaufnahme und dem japanischen Blick auf das Leben und den Tod.

Weitere Informationen: www.mono-no-aware.com

www.myspace.com/mono-no-aware

Hermann Nitsch Museum. Seit 2007 gibt es im niederösterreichischen Mistelbach an der Zaya ein Museum, das sich auf über 6.000 qm ganz dem Werk von Hermann Nitsch widmet.

Weitere Informationen: www.hermann-nitsch-museum.at

Museum für Sepulkralkultur Kassel. Die Dauerausstellung zeigt Gegenstände der Sepulkralkultur aus dem deutschsprachigen Raum: Neben Realien der Bestattungskultur, wie Särge, Leichenwagen, Trauerkleidung, Trauerschmuck werden unterschiedliche Formen der Erinnerung gezeigt und die Geschichte des Friedhofs und des Grabmals vom Mittelalter bis zur Gegenwart dokumentiert. Der französische Künstler Jean-Claude Mondot stellt unter www.outoftime.de die Sammlung vor.

Weitere Informationen: www.sepulkralmuseum.de

Copyrights © Philotast.de