Ausgefallene Kostüme als Highlight jeder Party
Wer sich gerne verkleidet, dem bieten sich unzählige Möglichkeiten, auch einmal selbst kreativ zu werden. Je nach Anlass können exzentrische oder klassische Kostüme viel Freude bereiten.
Neben Fasching wird hierzulande auch zunehmend Halloween gefeiert. Aber auch Junggesellenabschiede oder Geburtstagsfeiern bieten oft Gelegenheit, sich einmal mehr zu verkleiden. Hier werden im Vorfeld häufig Absprachen in Sachen Themengebiet getroffen. Dabei muss es nicht immer der Cowboy oder der Indianer sein. Denn gerade in Zeiten der zunehmenden Individualisierung werden extravagante, nie da gewesene Kostüme immer beliebter. Ausgefallene Ideen, wie die sich als Mülltonne zu verkleiden, sind also auf dem Vormarsch. Auch als Pommes-Tüte, Lampe oder ähnlich Banalem lässt es sich hervorragend feiern. Wer mit dem Partner unterwegs ist, der darf sich auch gerne abstimmen. So ist vergangenes Jahr ein Pärchen aus Köln, verkleidet als Dom, der Hingucker schlechthin gewesen. Dabei waren die Rollen klar verteilt: der Mann als Glocken- und die Frau als Nebenturm.
Populär geworden sind auch die politischen Maskeraden wie die des Öl-Scheichs oder des vermummten Widerstandskämpfers. Hier sollte man allerdings nicht über die Strenge schlagen, zu schnell werden Kostüme als Provokation verstanden und können den Spaß in einer geselligen Runde schnell trüben.
Wer es lieber klassisch mag, der greift auf Kostüme wie das einer Nonne, eines Schornsteinfegers, Zauberers oder eines Gestrandeten zurück. Gerade Letzteres ist auch für Sparfüchse eine gelungene Alternative zu Ritter und Popstar. So lässt sich die typische Inselbewohner-Verkleidung im Handumdrehen selbst fertigen. Eine alte Hose, eine Kordel als Gürtelersatz und ein schmutziges T-Shirt geben ein interpretationsfreies Kostüm ab. Dabei sind nicht einmal Schuhe oder eine Kopfbedeckung nötig. Ähnlich einfach verhält es sich mit der Kostümierung als Sträfling.
Natürlich können auch kreative Gesichtsbemalungen ihren Zweck erfüllen. Wer im Freundeskreis unterwegs ist, der kann sich z. B. nach Vorbild einer amerikanischen Rockband die Gesichter in schwarzer und weißer Farbe bemalen. Ein gelungener Auftritt ist damit garantiert. Kostümmuffel reduzieren ihre Verkleidung auf eine Maske, die es in vielen Kaufhäusern zu erwerben gibt. Bei heißem Wetter wird die Freude dabei allerdings schnell zum Frust.
12.07.2010