Notizen
Helnweinsches Theater.
Der österreichisch-irische Künstler Gottfried Helnwein malt und zeichnet nicht nur mit Vorliebe menschliche Abgründe, den Schmerz und das Grauen, seit der Zusammenarbeit mit dem Choreographen Johann Kresnik an der choreographischen Inszenierung von „Macbeth“ für das Heidelberger Theater 1988, entwirft Helnwein zudem regelmäßig Bühnenbilder und Kostüme für Opern- Tanz und Theaterproduktionen.
Weitere Informationen:
www.helnwein-theater.com
Jan Fabres Memento Mori.
Der flämische Künstler Jan Fabre hat in der Pariser Galerie Templon überfahrene Hunde ausgestellt. Als er beim Festival von Avignon als Choreograph seine Tänzerinnen auf die Bühne pinkeln lässt und sein Publikum beschimpft, löst er damit einen heftigen Skandal aus. Der Körper und das Fleisch sind seine Obsession, wie seine Plastiken aus Schinken und Tierfleisch illustrieren. Ins Dreidimensionale übersetzt feiert der Theatermacher Fabre auf den Salzburger Festspielen und der Ruhrtriennale 2007 im hybriden Tanzschauspiel „Requiem für eine Metamorphose“ eine morbid-atemlose Totenmesse.
Weitere Informationen:
www.troubleyn.be
Der Meister der Langsamkeit.
Robert Wilson, der texanische Bilderstürmer des Theaters der 1980er Jahre, beschwört auch heute noch, über 30 Jahre nach „Einstein on the Beach“ (1976), die Ästhetik der Langsamkeit. In Deutschland, besonders am Berliner Ensemble, hat er in den letzten Jahren immer wieder bildgewaltige Stücke, wie „Die Dreigroschenoper“ oder „Ein Wintermärchen“ in Szene gesetzt.
Weitere Informationen:
www.robertwilson.com
Seriell und minimal.
Der amerikanische Musiker und Theaterkomponist Philip Glass, dessen hypnotisch-repetitive neue Musik seit Anfang der 1980er Jahre auch einem breiten Publikum durch die Film-Soundtracks von „Koyaanisqatsi“ (1983) und „The Hours“ (2002) bekannt wurde, bietet auf seiner Seite einen Überblick über Aufführungen und Konzerte. Von Januar bis April 2008 werden zum Beispiel im Staatstheater am Gärtnerplatz in München Aufführungen von „Die Schöne und das Biest“ stattfinden.
Weitere Informationen:
www.philipglass.com
Premieren im Überblick.
Das monatlich erscheinende Fachmagazin „Theater heute“ bietet auf seiner Internetseite eine aktuelle Übersicht aller bundesweit stattfindenden Premieren.
Weitere Informationen:
www.theaterheute.de