Schnell und schlank mit der bekannten Kartoffeldiät
Abnehmen soll am Besten schnell gehen und wenn möglich auch noch einfach sein. Ohne Hungern und keine Kalorien zählen sollen die Kilos verschwinden. Die meisten sind nicht bereit, die Diät mir Sport zu unterstützen.
Eine Möglichkeit ist die sogenannte Kartoffeldiät. Es gibt davon die extreme Form, wobei man sich ausschließlich von Kartoffeln ernährt. Das ist aber nur sehr kurzfristig zu empfehlen, da der Körper bei dieser Ernährungsform schnell Mangelerscheinungen entwickelt.
Gesünder ist die andere Methode, bei der mit verschiedenen Produkten kombiniert wird. Die sollten natürlich auch möglichst kalorienarm sein, deshalb bieten sich magere Milchprodukte (Quark), Obst, Gemüse, kalorienarme Fleischsorten oder Fisch dazu an. Verschiedene fettarme Zubereitungsmethoden (z.B. Kochen, Backen, Grillen) runden das ganze ab und lassen nicht ganz so schnell fade Eintönigkeit entstehen. Vor allen Dingen kann man sich so langfristig ernähren, ohne Mangelerscheinungen zu riskieren.
Warum überhaupt eine Diät mit Kartoffeln? Wo sie doch zum größten Teil aus Kohlenhydraten besteht und heute doch häufig propagiert wird, dass genau diese Kohlenhydrate schädlich für uns und die eigentlichen Dickmacher sein sollen. Aber Kohlenhydrate haben einen sehr stark sättigenden Effekt, was den Vorteil bringt, dass man keine riesig großen Portionen braucht. So ist die tägliche Kalorienvorgabe von ungefähr nur 1000 kcal problemlos und ohne zwischendurch hungern zu müssen gut einhaltbar. Sie enthält kaum Fett und ist zudem auch noch gesund. Neben hochwertigem Eiweiß sind noch wichtige Vitamine, unter anderem Vitamin C und einige Mineralstoffe, vor allem Kalium enthalten. Kalium hat auf unseren Organismus eine entwässernde Wirkung, dies unterstützt zusätzlich zu der geringen Tageskalorienzahl den schnellen Gewichtsverlust. Auch aus diesem Grund sollte ausschließlich mit diversen Kräutern gewürzt werden und auf Salz ganz und gar verzichtet werden, da Natrium Wasser im Körper speichert und somit entgegengesetzt zum Kalium arbeitet. Zusätzlich muss natürlich wegen der entwässernden Funktion, wie es aber eigentlich bei jeder Diät sein sollte, auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Optimal sind mindestens zwei bis drei Liter Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees und kalorienarme Getränke. Ebenfalls sollten die Portionen auf fünf Mahlzeiten am Tag aufgeteilt werden. Das Gute daran ist, dass man sich daran gewöhnt, mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich zu nehmen, was auch bei der späteren Wiederumstellung auf Normalkost beibehalten werden sollte. Um den sogenannten Jojo-Effekt zu vermeiden ist es wichtig, dass man im Nachhinein nicht wieder in alte Ernährungsmuster zurückfällt, sondern sich eventuell auf Dauer zumindest bewusster ernährt.
Ein weiterer Aspekt für den auch sogenannten Erdapfel ist, dass man ihn eigentlich immer im Haus hat, problemlos mit Gerichten für „normal essende“ Familienangehörige kombinieren kann und er relativ günstig ist. Zusätzlich positv unterstützend und verstärkend wirken Sportarten, die Bewegung und Ausdauer fördern, z. B. Radfahren, Walken, u.ä..
17.11.2010