Die Sehschärfe mit einem Lasik-Laser korrigieren lassen
Viele Menschen, die unter einem Sehfehler leiden, möchten gerne dauerhaft auf eine Brille oder Kontaktlinsen verzichten. In einigen Fällen lässt sich dies durch eine Laser-Operation erreichen.
Eine Lasik-Operation sollte nur vorgenommen werden, wenn sich die Sehschärfe des Patienten bereits stabilisiert hat. Während der Wachstumsphase kann es noch zu Veränderungen kommen, weshalb diese Methode für Jugendliche nicht geeignet ist. Wer einen derartigen Eingriff plant, sollte die Augen zuvor regelmäßig von einem Arzt kontrollieren und sich von diesem beraten lassen. Im Zweifelsfall ist es besser, noch einige Zeit abzuwarten, um sicherzugehen, dass die Dioptrienzahl tatsächlich konstant bleibt. Ansonsten kann es sein, dass man bereits einige Monate nach der Laser-Operation wieder eine Brille oder Kontaktlinsen benötigt. Außerdem sollte sich die Sehschärfe ohne Korrektur in einem Bereich von -10 bis + 4 Dioptrien bewegen.
Da mit dem Laser ein Teil der Hornhaut abgeschabt wird, muss der Augenarzt diese im Vorfeld mittels Ultraschall genau vermessen. Ist sie zu dünn, darf der Eingriff nicht vorgenommen werden. Ob eventuell weitere Risiken bestehen, sollte man in einem ausführlichen Beratungsgespräch mit dem Operateur klären. Außerdem ist zu bedenken, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Patienten auch nach der Operation weiterhin eine zusätzliche Sehhilfe benötigen. In den meisten Fällen sind davon Personen betroffen, die vor dem Eingriff über besonders hohe Dioptrienwerte verfügen. Eine Altersweitsichtigkeit lässt sich mit dem Lasik-Laser übrigens nicht korrigieren, sodass viele Patienten im Alter zumindest eine Lesebrille benötigen.
27.08.2010